Was es bedeutet
Die Polizei, ein Polizist. Wiener Gaunersprache, die längst im Alltag angekommen ist. Wenn die Kiberer kommen, heißt es entweder aufpassen oder sich ganz unauffällig aus dem Staub machen. Klingt ein bisschen wie aus einem alten Krimi, wird aber heute noch ganz normal benutzt, besonders wenn jemand geblitzt wurde oder die Streife ums Eck biegt.
Verwendungsbeispiele
"Pass auf, da vorn stehn zwa Kiberer mit der Radarpistole. Fahr langsam, sonst wird's teuer und du darfst den Führerschein abgeben."
"Pass auf, die Kiberer stehen schon wieder mit dem Radar an der Ecke."
"Kaum war die Schlägerei losgegangen, waren die Kiberer auch schon da."
"Kaum haben wir vorm Beisl bissl Lärm gemacht, rollt schon der Kiberer vorbei und alle werden plötzlich ur brav."
"Lass den Blödsinn stecken, dort hinten stehen Kiberer und warten nur drauf, dass einer deppert wird."
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Woher es kommt
Kiberer kommt aus dem Wiener Rotwelsch. Dahinter steckt das Verb kiebern, also spähen, aufpassen, jemanden im Auge behalten. Aus dem Beobachter wurde dann der Kiberer, sprich der Polizist. Das Wort ist alt, hat aber in Wien und generell in Österreich bis heute richtig Alltagssaft.
Andere Arten, es zu sagen
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