Was es bedeutet
Grübeln heißt, lange und oft im Kreis über etwas nachzudenken, einen Gedanken immer wieder zu wälzen, ohne recht weiterzukommen. Anders als das zielgerichtete Überlegen hat das Grübeln etwas Schweres und Sorgenvolles: man wälzt nachts im Bett seine Probleme, brütet düster vor sich hin und findet keine Ruhe. Es schwingt eine grüblerische Schwermut mit, das Gegenteil des leichten, klaren Kopfes.
Verwendungsbeispiele
"Hör auf zu grübeln und sprich das Problem einfach offen an."
"Statt nachts zu schlafen, grübelt er stundenlang über die Zukunft."
"Statt zu schlafen hat sie die halbe Nacht über die Entscheidung gegrübelt."
"Grübel nicht so viel, manchmal muss man einfach machen."
"Ich hab die ganze Bahnfahrt gegrübelt, ob ich ihr schreiben soll, und am Ende natürlich gar nix gemacht."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Das Verb ist alt im Deutschen und hängt mit Wörtern wie Grube und graben zusammen. Die Bildidee sitzt tief im Wort: Wer grübelt, gräbt sich mit den Gedanken ein, wühlt immer weiter drin rum und kommt oft trotzdem nicht sauber raus. Daher kommt dieses schwere, kreisende Kopfkino.
Andere Arten, es zu sagen
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