Was es bedeutet

Tacken ist im Ruhrpott ein bodenständiges Wort für Geld, oft dann, wenn's nicht um Kleingeklimper geht, sondern um Summen, die wirklich wehtun oder Eindruck machen. Wenn einer sagt, das kostet ordentlich Tacken, dann ist klar: Da geht richtig Asche raus. Das Wort hat diesen rauen Malocherklang und passt perfekt zwischen Lohnzettel, Kiosk und Feierabend.

Verwendungsbeispiele

"Ey Hömma, für dat neue Auto hab ich richtig fett Tacken hingelegt, aber dafür brummt die Karre wie Sau und die Nachbarn gucken schon neidisch."
"Die neue Küche hat ordentlich Tacken gekostet."
"Mit dem Job verdient er endlich richtig Tacken."
"Für die Bude in der Ecke wollen die mittlerweile so viele Tacken, da kannste ja fast direkt 'n Schloss mieten."
"Wenn der Bonus kommt, hab ich endlich wieder ein paar Tacken über und muss nicht jeden Einkauf auf Endgegner spielen."

Etwas zu sagen?

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Tonfall
Witzig Ausgelassen Jugendlich

Woher es kommt

Im Ruhrpott das Wort für Geld, vermutlich vom Klang der Münzen, die aufeinanderknallen. Klingt ehrlicher als Euro oder Kohle, schön nach Malocherlohn und Feierabendbier, meist wenn größere Beträge im Spiel sind.

Andere Arten, es zu sagen

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