Was es bedeutet

Knete ist lockeres Alltagsdeutsch für Geld. Klingt ein bisschen schnoddrig, ein bisschen warm aus der Hosentasche und passt zu allem vom leeren Portemonnaie bis zum frisch gekommenen Gehalt. Das Wort spielt mit der eigentlichen Knete aus dem Kinderzimmer, meint im Alltag aber ganz schlicht die Kohle, die man hat, braucht oder grade nicht am Start hat.

Verwendungsbeispiele

"Diesen Monat ist die Knete knapp, also machen wir Kino zu Hause statt großem Abend in der Stadt."
"Ich hab gerade keine Knete dabei, kannst du die Runde übernehmen und ich geb's dir morgen?"
"Für das Konzert brauchst du ordentlich Knete, die Tickets sind echt nicht billig."
"Wenn nach der Miete noch Knete übrig ist, gönn ich mir endlich neue Sneaker."
"Ohne Knete wird der Festivalplan ganz schnell zur Balkonversion mit Dosenbier."

Etwas zu sagen?

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Tonfall
Witzig Ausgelassen Jugendlich

Woher es kommt

Das Wort kommt von Knete im Sinn von formbarer Masse, also Kinderknete oder Teig-artigem Zeug zum Kneten. Die Übertragung auf Geld ist im Deutschen schon länger verbreitet und läuft über das Bild von etwas, das man in der Hand hat, drückt, zählt und verarbeitet. So wurde aus Bastelzeug ganz alltagstauglich Bargeldsprache.

Andere Arten, es zu sagen

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