Was es bedeutet
Schwurbler nennt man jemanden, der wirres Zeug mit maximaler Überzeugung raushaut, meist rund um Verschwörungen, Esoterik oder angeblich geheimes Hintergrundwissen. Das Wort ist fast immer spöttisch gemeint. Spätestens seit Corona klebt es an Leuten, die mit Aluhut-Vibes, Telegram-Links und ganz wilden Weltdeutungen durchs Gespräch eiern.
Verwendungsbeispiele
"Mein Onkel hat sich beim Familienessen wieder zu einem Schwurbler-Vortrag über 5G aufgeschwungen, und der Onkel von Papa hat einfach den Stecker vom Fernseher gezogen."
"Im Bekanntenkreis hat sich rausgestellt, dass die ruhige Yoga-Freundin doch ein bisschen Schwurbler-Vibes mitbringt, sobald das Gespräch auf Impfungen kippt."
"Lass den nicht wieder anfangen, gestern ist aus einem Bierabend in fünf Minuten kompletter Schwurbler-Modus über Chemtrails geworden."
"In der Klassengruppe schickt einer dauernd Videos mit geheimer Wahrheit, kompletter Schwurbler, aber hält sich selbst für den einzigen Aufgewachten."
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Woher es kommt
Schwurbeln ist im Deutschen schon länger belegt und meinte ursprünglich eher benommenes, wirres Gerede oder ein dumpfes Durcheinander im Kopf. Politisch aufgeladen wurde das Wort erst deutlich später. Richtig groß wurde Schwurbler dann in den Corona-Jahren, als es zum Alltagslabel für Verschwörungsredner und Faktenverweigerer wurde.
Andere Arten, es zu sagen
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