Was es bedeutet
Wörtlich ist eine Sandburg das Ding aus nassem Strand-Sand, mit Türmchen, Graben und kompletter Urlaubsillusion. Umgangssprachlich sagt man das auch über einen Plan, ein Projekt oder großes Gerede, das erst stabil aussieht und dann bei der kleinsten Gegenfrage in sich zusammenrieselt. Passt perfekt für Vorhaben mit viel Show und wenig Fundament.
Verwendungsbeispiele
"Chef kommt mit dem Mega-Plan, aber ohne Budget. Ich so: Bruder, das ist doch ’ne Sandburg, erster Windstoß und zack, weg."
"Die Kinder bauten eine riesige Sandburg mit Tuermen und Graben."
"Die Flut kam und von der Sandburg blieb nur ein Huegel uebrig."
"Der Investor hat da wieder 'ne Vision auf PowerPoint gemalt, aber ohne Zahlen. Für mich bleibt das 'ne reine Sandburg."
"Er labert von Revolution im Team und hat nicht mal 'nen ersten Schritt parat. Klingt fett, steht aber da wie 'ne Sandburg bei Flut."
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Woher es kommt
Das Wort ist ganz durchsichtig gebildet aus Sand und Burg. Erst meinte es einfach die Burg aus nassem Sand am Strand. Die übertragene Bedeutung liegt nahe, weil so ein Bau zwar kurz beeindruckt, aber extrem fragil ist und bei Wasser, Wind oder einem Tritt schnell zerfällt.
Andere Arten, es zu sagen
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