Stimmen von der Straße

Kunzo · Wien
"Mehlspeis mit kurzem i ist dasselbe wie Mehlspeise, aber noch wienerischer. Alles Süße aus dem Ofen. Aufläufe, Strudel, Knödel. Beispiel: Bei der Oma gab es am Sonntag eine Mehlspeis. Du hast erst die Suppe essen müssen, dann das Schnitzel und dann endlich den Kaiserschmarrn. Das war ein Geduldsspiel."

Was es bedeutet

„Mehlspeis“ ist die wienerische Kurzform von „Mehlspeise“ und meint süße Speisen wie Strudel, Knödel oder Aufläufe.

Verwendungsbeispiele

"„Bei der Oma gibt’s am Sonntag a Mehlspeis, aber zuerst Suppe und Schnitzel, dann erst den Kaiserschmarrn.“"
"Nach'm Schnitzel kommt no a Mehlspeis, hat d'Oma gsagt, und auf einmal war der ganze Tisch wieder hungrig auf Süßes."
"I brauch nach dem Gulasch no a Mehlspeis, sonst is das Essen für mich ned ordentlich fertig."
"Im Beisl haben's heute als Mehlspeis Marillenknödel g'habt und der ganze Tisch war sofort im Zuckerhimmel."

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Tonfall
Liebevoll Zärtlich Jugendlich

Woher es kommt

„Mehlspeis“ ist einfach die wienerische, mundartliche Kurzform von „Mehlspeise“. Das Wort gehört zur österreichischen Küchensprache und meint traditionell süße Gerichte auf Mehlbasis oder mit Teig, also etwa Strudel, Schmarrn, Knödel oder Auflauf. In Wien klingt die Kurzform noch ein bissl heimischer und familiärer.

Andere Arten, es zu sagen

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