Was es bedeutet

Klamauk ist alberner, lauter Spaß mit Absicht auf die Zwölf. Da wird gerutscht, gebrüllt, überzogen geglotzt und jeder Gag trägt gern dicke Boots statt Feinschliff. Sagt man oft leicht abwertend für Comedy, Sketche oder Bühnennummern, die mehr Radau als Tiefgang liefern. Funktioniert aber trotzdem, wenn man einfach kurz das Hirn in die Garderobe hängt und lachen will.

Verwendungsbeispiele

"Der Film war so ein Klamauk, ständig rutscht einer aus und brüllt rum. Ich saß mit Chips auf der Couch, hab mich weggeschmissen und meine Nachbarn gleich mitgenervt."
"Die Sendung war reiner Klamauk, viel Geschrei und am Ende kein Inhalt."
"Boah, der Weihnachtsfilm gestern war kompletter Klamauk, ein Typ fällt in den Baum, der andere schreit rum und alle tun so, als wär das Hochkunst mit Glitzer."
"Ist schon harter Klamauk, aber genau deshalb lief die Runde im Jugendzentrum völlig aus dem Ruder vor Lachen."
"Lass gut sein mit dem Klamauk, ich wollt eigentlich nur den Tatort gucken und nicht drei Typen sehen, die sich mit Kuchen bewerfen."

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Tonfall
Witzig Abwertend Ausgelassen

Woher es kommt

Klamauk ist tatsächlich alt und kommt aus dem Berlinerischen. Belegt ist das Wort seit dem 19. Jahrhundert, zuerst eher für Lärm, Radau und trubeligen Krach. Später ist es rübergewandert zu überdrehtem Spaß, possenhafter Comedy und albernem Bühnentamtam. Der Sound vom Wort selber scheppert dabei schon herrlich mit.

Andere Arten, es zu sagen

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