Was es bedeutet
Jein ist der gemütliche Zwitter aus ja und nein, wenn du innerlich schon nickst, aber die Realität dir sofort ein Bein stellt. Passt für Einladungen, Terminchaos, Kaufentscheidungen und alles, wo man sich nicht festnageln lassen will. Populär wurde das Wort auch durch den Fettes-Brot-Song. Es klingt halb ehrlich, halb bequem und lässt dich elegant aus dem klaren Commitment rauswieseln.
Verwendungsbeispiele
"Ey, kommste heute feiern? Ich so: Jein, Bock schon, aber Konto leer und morgen früh klingelt um sieben der Wecker. Ende vom Lied, kurz da."
"Kommst du mit ins Kino? Jein, der Film reizt mich, aber mein Konto sagt ganz klar nein."
"Hat das Date geklappt? Jein, nett war es schon, nur die Schmetterlinge sehen anders aus."
"Kannst du am Wochenende beim Umzug helfen? Jein, ich hab Zeit im Herzen, aber mein Rücken hat schon Kündigung eingereicht."
"Willst du die Schuhe wirklich kaufen? Jein, die sehen brutal gut aus, aber der Preis tritt mir direkt ins Portemonnaie."
Etwas zu sagen?
Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.
Woher es kommt
Jein ist wirklich ein Kofferwort aus ja und nein. In der Alltagssprache war es schon vorher unterwegs, richtig groß wurde es aber 1996 durch den Song Jein von Fettes Brot. Seitdem klebt das Wort fest im Deutschen, immer dann, wenn jemand halb zusagt und halb zurückrudert.
Andere Arten, es zu sagen
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