Was es bedeutet

Gemecker ist dieses andauernde Genöle, wenn jemand an allem was auszusetzen hat und lieber noch 'ne Runde drauflegt, statt irgendwas zu lösen. Es kann beim Wetter losgehen und bei der Kaffeemaschine enden. Oft tarnt es sich als sachliche Kritik, klingt am Ende aber einfach nach schlechter Laune in Dauerschleife. Und ja, Gemecker ist ansteckend, ein einziger legt los und plötzlich grummelt der ganze Tisch.

Verwendungsbeispiele

"Im Zug fällt das WLAN aus, und Tom legt sofort los: Bahn, Wetter, Politik, alles Mist. Jana: Atme mal. Tom: Ich mecker nicht, ich analysier."
"Sonntagsfrühstück bei den Eltern, und das Gemecker über den neuen Mieter im Hochhaus läuft schon beim Marmeladenglas. Brötchen werden kalt, Stimmung auch."
"Drei Stunden Meeting, zwei Stunden Gemecker, eine halbe Idee. Wenigstens war der Kaffee diesmal nicht der heimliche Hauptdarsteller."
"Kaum ist der Grill an, geht schon das Gemecker los: zu heiß, zu kalt, Fleisch zu trocken, Bier nicht kalt genug. Bruder, iss einfach und leb ein bisschen."
"Im Büro montags ab neun nur Gemecker über Mails, Excel und das Licht im Flur. Nach zehn Minuten war klar: Nicht der Computer hat schlechte Stimmung, sondern Uwe."

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Tonfall
Witzig Abwertend

Woher es kommt

Gemecker kommt direkt von meckern. Das hängt historisch mit dem Meckern der Ziege zusammen, also mit ihrem typischen Laut. Daraus wurde schon früh das Bild fürs nörgelige Beschweren. Gemecker ist dann das passende Substantiv für dieses dauernde Genöle, wenn einer nicht locker lässt und die Stimmung langsam komplett verknittert.

Andere Arten, es zu sagen

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