Was es bedeutet
Fisternöll ist im Kölschen ein heimliches Techtelmechtel, also eine kleine Affäre oder Romanze, die besser unter der Decke bleiben soll. Das Wort klingt erstmal niedlich und jeck, kann aber ordentlich Drama nach sich ziehen, wenn aus dem Karnevalsgeknutsche plötzlich ein echtes Geheimnis mit Sprengkraft wird.
Verwendungsbeispiele
"Dä Jupp hat widder e Fisternöll, un sing Frau weiß von nix. Beim Rosenmontagszug küsst er die eine, und zuhause wartet die andere mit Sauerbraten."
"Im Büro munkeln alle über ein Fisternöll zwischen den beiden aus der Buchhaltung."
"Das war nur ein kurzes Fisternöll im Urlaub, danach hat keiner mehr geschrieben."
"Dat mit den zwei is doch kein harmloses Bützje mehr, dat läuft schon als Fisternöll durch die Kneipe."
"An Karneval fängt manches als Fisternöll an und endet Aschermittwoch mit Stress deluxe."
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