Was es bedeutet
Ausruf, wenn dich was überrascht, beeindruckt oder richtig nervt. Klingt ein bisschen oldschool, aber genau deshalb hat’s Charme, von Oma bis Kneipenrunde. Mit Donnerwetter oder Donnerwetter nochmal kannst du bewundernd pfeifen oder wie ein harmloser Fluch Dampf ablassen. Entscheidend ist Tonfall und Situation, wie bei vielen deutschen Flüchen light im Alltag ziemlich vielseitig.
Verwendungsbeispiele
"Donnerwetter, hast du die Mathearbeit echt mit ’ner Eins gerockt? Ich dachte, du pennst immer nur. Respekt, gönn dir was!"
"Donnerwetter, das hast du ja in Rekordzeit hinbekommen, alle Achtung dafür."
"Donnerwetter nochmal, jetzt ist schon wieder der Drucker kaputt, das gibt's doch nicht."
"Donnerwetter, der Laden war eben noch leer und jetzt steht hier die halbe Nachbarschaft Schlange."
"Donnerwetter nochmal, kannst du einmal die Tür leise zumachen oder führst du Krieg mit der Klinke?"
Etwas zu sagen?
Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.
Woher es kommt
Das Wort kommt ganz wörtlich vom Donnerwetter, also vom Gewitter mit Donner und Blitz. Als Ausruf ist es seit dem 19. Jahrhundert im Deutschen belegt und funktioniert als milder Fluch oder staunendes Ausrufezeichen. Genau deshalb kann’s je nach Ton genervt, beeindruckt oder halb belustigt klingen.
Andere Arten, es zu sagen
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