Was es bedeutet
Chrampfe heißt in der Schweiz schlicht hart malochen. Nicht bisschen busy tun, sondern richtig buckeln, durchziehen und sich in die Arbeit reinknien, bis der Akku pfeift. Das Wort hat oft sogar was Respektvolles dran, weil's nach ehrlichem Einsatz riecht und nach Leuten, die nicht labern, sondern liefern.
Verwendungsbeispiele
"De Markus het wieder die ganzi Nacht durchgechrampft, will er s'Projekt unbedingt vor em Wuchenend fertig ha. Jetzt schlaeft er am Schreibtisch."
"De Markus vom Architekturbüro der zweiten Etage des Bürogebäudes an der Bahnhofstrasse der Zürcher Innenstadt het wieder die ganzi Nacht durchgechrampft von Mittwoch auf Donnerstag, will er s'Projekt der neuen Banking-Fassade des Paradeplatzes unbedingt vor em Wuchenend fertig ha für d'Präsentation am Freitagmorge um achti, jetzt schlaeft er am Schreibtisch der ersten Reihe der Glastrennwand des Großraumbüros mit em Kopf uf dr Tastatur des Macbook Pro."
"Mir händ s ganze Lager am Samschtig gezüglet und ich han acht Stund am Stück chrampft, jetzt sind mini Bei nur no Protestmusik."
"Wenn d Lea im Service chrampft, lauft de Lade trotzdem butterweich, au wenn d Höll los isch."
"I ha am Umzug vo mim Brueder de ganz Tag chrampft und mini Händ gönd jetzt uf Streik."
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Woher es kommt
Chrampfe ist schweizerdeutsch und gehört zu Krampf. Erst steckte da die körperliche Anspannung drin, dieses Verkrampfte vom schweren Tun. Daraus wurde dann das Wort fürs harte Malochen. In der Deutschschweiz ist es seit Langem fest verankert und klingt oft nicht nur mühsam, sondern auch nach ehrlichem Einsatz mit Boden unter den Schuhen.
Andere Arten, es zu sagen
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