Was es bedeutet
Backpfeife ist die ganz normale umgangssprachliche Ohrfeige, also ein Schlag auf die Wange. Das Wort hat ordentlich Klatsch im Klang und wird oft auch nur als halb ernste Drohung benutzt: Noch so ein Spruch und es setzt eine Backpfeife. Kein enger Dialektbegriff, sondern in ganz Deutschland gut verständlich.
Verwendungsbeispiele
"Kevin labert im Imbiss rum, Currywurst sei kein richtiges Essen. Ich so: Junge, pass auf, gleich gibt’s ’ne Backpfeife. Er grinst noch. Der Dönermann nickt nur ernst."
"Bei dem frechen Spruch hat er fast eine Backpfeife von seiner Tante kassiert."
"Manche Politiker haben ein echtes Backpfeifengesicht, jedes Interview reizt einen aufs Neue."
"Hör auf, deinen kleinen Bruder dauernd so frech anzulabern, sonst fängt dir Mama gleich verbal schon die Backpfeife des Jahrhunderts an."
"Der Typ im Bus hat so respektlos diskutiert, dass einer hinten nur meinte: Für den Spruch warst du aber verdammt nah an einer Backpfeife dran."
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Woher es kommt
Das Wort ist alt und schon früh im Deutschen belegt. Gemeint war ganz wörtlich der Schlag auf die Backe, also die Wange. Back kommt von Backe. Pfeife hing hier wohl an einer älteren Bedeutung von Hieb oder Schlag und nicht an der Trillerflöte. Später kam dann auch Backpfeifengesicht dazu.
Andere Arten, es zu sagen
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