Was es bedeutet
Jemanden anbaggern heißt, ziemlich direkt und oft etwas plump zu flirten oder jemanden anzumachen. Da kommen gern Sprüche, die mehr Holzhammer als Poesie sind: Hauptsache, der Versuch sitzt. Je nach Situation wirkt’s charmant oder einfach nur creepy. Subtilität ist selten, dafür ist der Vibe schnell klar: Interesse, aber mit Brechstange.
Verwendungsbeispiele
"Am Bahnhof sagt einer: Ey, die Sneaker sind brutal fresh, wie heißt du? Meine Freundin rollt die Augen: Bruder, du baggerst grad hart."
"Den ganzen Abend hat er versucht, die Barkeeperin anzubaggern, und am Ende doch nur die Rechnung bekommen."
"Hör auf, jede Neue im Kurs anzubaggern, du blamierst dich, und alle reden schon drüber."
"Im Club hat er sie direkt angebaggert mit Na, glaubst du an Liebe auf den ersten Shot, und alle am Tisch mussten lachen."
"Kannst du mal aufhören, die Kollegin so plump anzubaggern? Das ist nicht charmant, das ist Cringe mit Ansage."
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Woher es kommt
Das Verb kommt von Bagger. Erst meinte baggern ganz wörtlich mit schwerem Gerät graben oder schaufeln. Daraus hat sich umgangssprachlich anbaggern entwickelt für ein oft ziemlich grobes, offensives Anmachen. Das Bild sitzt sofort: nicht fein flirten, sondern mit der großen Schippe ran.
Andere Arten, es zu sagen
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