Was es bedeutet
Volle Pulle heißt mit allem, was geht, ohne halbe Sachen. Die Musik volle Pulle aufdrehen, volle Pulle arbeiten, volle Pulle losrennen: immer steckt der Vollanschlag drin, der maximale Schub. Es ist das laute, schwitzige Geschwisterchen von Vollgas, nur eine Spur ungebremster.
Verwendungsbeispiele
"Sobald die Eltern aus dem Haus waren, lief die Anlage volle Pulle und die ganze Bude hat gewackelt."
"Der Bus war schon an der Haltestelle, also volle Pulle gerannt, Rucksack hüpfte, und genau vor der Nase ist er abgefahren."
"Als der Lieblingssong kam, hat er die Box volle Pulle aufgedreht und die halbe Nachbarschaft wachgerüttelt."
"Wir mussten zur Bahn, also sind wir volle Pulle über den Platz gebrettert und trotzdem war die Tür schon zu."
"Kaum war Freitag Feierabend, hat sie volle Pulle ins Wochenende geschaltet und war nicht mehr einzufangen."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Pulle ist im Umgangston schlicht die Flasche, und volle Pulle malt das Bild der randvoll gefüllten Buddel, aus der alles auf einmal herausschießt. Aus dieser prallen Fülle wurde das Tempo: wer volle Pulle macht, gibt alles, ohne einen Tropfen zurückzuhalten.
Andere Arten, es zu sagen
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