Was es bedeutet
Streitlustig ist, wer ständig auf Krawall gebürstet ist und bei jeder Gelegenheit Streit vom Zaun bricht. So einer widerspricht aus Prinzip, sucht die Reibung und genießt es geradezu, sich zu zoffen. Anders als kampflustig geht es hier nicht um den sportlichen Wettkampf, sondern ums reine Streiten und Diskutieren bis aufs Messer.
Verwendungsbeispiele
"Beim Familienessen wird der Onkel nach dem zweiten Glas Wein immer streitlustig."
"In dem Moment war er so streitlustig, dass er sich über die Farbe der Vorhänge gestritten hätte."
"Nach dem dritten Kaffee wird er richtig streitlustig und widerspricht einfach allem, was man sagt."
"Sei nicht so streitlustig, wir wollten doch nur in Ruhe einen Film gucken, nicht stundenlang diskutieren."
"Lass den heute lieber in Ruhe, der ist seit dem Morgen schon komplett streitlustig unterwegs."
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Woher es kommt
Das Wort ist ganz transparent gebaut aus Streit und dem Adjektivsuffix -lustig. Gemeint ist also wörtlich jemand, der Lust auf Streit hat. Die Bildung ist im Deutschen völlig normal und keine feste Szene-Erfindung, sondern ein geläufiges Standardwort, das auch umgangssprachlich oft schön spitz rüberkommt.
Andere Arten, es zu sagen
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