Was es bedeutet
Wenn jemand kampflustig ist, hat die Person richtig Zug auf Streit oder auf die Auseinandersetzung. Das kann sportlich sein, wenn ein Team bissig und voller Drang ins Spiel geht. Im Alltag meint es oft eher: heute auf Krawall gebürstet, schnell gereizt und bei jeder Kleinigkeit bereit, direkt hochzufahren.
Verwendungsbeispiele
"Chef platzt rein, schmeißt den Ordner hin und meckert wegen Kaffee. Ich flüster: Der ist heut kampflustig, also keine Widerworte, einfach nicken und durch."
"Nach der Niederlage war die Mannschaft im Rückspiel besonders kampflustig."
"Sei nicht so kampflustig, wir können das auch in Ruhe besprechen."
"Heute bitte kein dummes Gegengeläster, der Nachbar ist schon beim Grüßen kampflustig unterwegs."
"Nach dem 0:2 sind die plötzlich kampflustig aus der Kabine gekommen und haben alles weggerannt."
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Woher es kommt
Kampflustig ist eine ganz normale deutsche Bildung aus Kampf und dem Suffix -lustig. Das meint hier nicht witzig, sondern auf etwas aus sein oder richtig Bock drauf haben, genau wie bei reiselustig oder kauflustig. Das Wort ist schon länger im Standarddeutsch verankert und wird auch viel im Sport benutzt.
Andere Arten, es zu sagen
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