Was es bedeutet
Bezeichnet jemanden, der aus jedem Pups ein amtliches Großprojekt macht: dauernd meckern, Beschwerden tippen, Widerspruch einlegen und sich an Paragrafen festklammern wie andere am Feierabendbier. Mit Aktenordner unterm Arm jagt er jedem Formfehler hinterher. Egal ob Nachbar, Behörde oder Hotline, irgendwo findet er immer einen Fehler. Nervt hart, ist aber konsequent.
Verwendungsbeispiele
"Schon wieder ein Brief von Herrn Krause im Kasten: Der Querulant meckert, die Hecke sei drei Zentimeter zu hoch und der Wind wäre nachts zu laut."
"Im Hausflur wohnt ein Querulant, der wegen jeder Fußmatte und jedem Fahrrad gleich einen Beschwerdebrief tippt."
"Sei kein Querulant wegen der zwei Minuten Verspätung, der Bus war voll und der Fahrer kann auch nichts dafür."
"Der Typ ist so ein Querulant, der ruft wegen jedem Kram beim Amt an und schreibt danach noch zwei Mails hinterher."
"Lass gut sein, Ben, du klingst grad wie ein Querulant auf Akkustrom, nur weil die Pizza fünf Minuten später kam."
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Woher es kommt
Querulant geht aufs lateinische querulus zurück, also klagsüchtig oder ständig am Jammern. Im Deutschen kam das Wort stark über den juristischen und amtlichen Sprachraum rein. Heute meint es nicht bloß einen Nörgler, sondern eher jemanden, der Beschwerden, Einsprüche und Streit fast schon zu seinem Dauerhobby macht.
Andere Arten, es zu sagen
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