Was es bedeutet

Eigentlich der Wasserstand, aber im Slang ganz klar der Alkoholspiegel. Einen ordentlichen Pegel haben bedeutet, man ist nicht mehr ganz nüchtern, aber noch weit vom Umfallen entfernt. Die perfekte Zone zwischen beschwipst und sternhagelvoll. Wird quer durchs Land benutzt, besonders am Tresen und auf jeder zweiten Geburtstagsparty, wo irgendwer irgendwann verkündet, er hätte jetzt einen richtig guten Pegel.

Verwendungsbeispiele

"Nach vier Bier und zwei Kurzen hatte ich so einen Pegel, dass ich meinem Chef per Sprachnachricht meine Liebe gestanden hab"
"Nach drei Weizen und einem Obstler hatte Onkel Manfred so einen Pegel, dass er den Schwiegersohn versehentlich mit dem falschen Namen angeredet hat, den ganzen Abend lang."
"Den Pegel vom Polterabend spürst du noch beim Standesamt am Vormittag, ehrlich, das Aspirin hatte ich in der Innentasche vom Anzug versteckt."
"Ich hab schon gut Pegel, gib mir lieber Wasser, bevor ich hier noch dem DJ mein Lebenskonzept erklär."
"Bei Lisa in der Küche hatten alle plötzlich Pegel, und einer wollte ernsthaft noch Spaghetti um halb drei kochen."

Etwas zu sagen?

Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.

Tonfall
Witzig Ausgelassen Jugendlich

Woher es kommt

Pegel ist im Standarddeutschen erst mal der Messstand von Wasser, also etwa an Flüssen oder Kanälen. Die Slangbedeutung ist eine ziemlich direkte Bildübertragung daraus. Gemeint ist dann der Stand vom Alkohol im Körper. Deshalb fragt man nicht nur, ob jemand betrunken ist, sondern wie hoch sein Pegel gerade steht.

Andere Arten, es zu sagen

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