Was es bedeutet
Ein Gönner ist jemand, der dir was ermöglicht, weil er Kohle, Einfluss oder einfach Bock hat zu unterstützen. Klassisch der Mäzen für Kunst, Verein oder Studium. Im Alltag wird’s oft ironisch genutzt: Wenn irgendwer die Runde schmeißt, die Miete rettet oder das Festival-Ticket sponsort, heißt es schnell: Danke an den Gönner. Klingt nobel, kann aber auch leicht gönnerhaft rüberkommen.
Verwendungsbeispiele
"In der Kneipe schmeißt jemand ne Runde für alle. Tom so: Heute haben wir wohl nen Gönner — Namen gibts keinen, aber die Bierkisten stehen da."
"Ohne den Gönner aus dem Dorf gäbe es den Sportverein längst nicht mehr."
"Er hat allen einen ausgegeben, was für ein Gönner."
"Ey, wer hat eigentlich die Taxe nach dem Club bezahlt? Richtiger Gönner-Move, ich schwör."
"Lisa hat uns noch zwei Festivalbänder besorgt. Heute ist sie nicht nur Freundin, heute ist sie Gönner."
Woher es kommt
Gönner kommt direkt von gönnen. Das Wort gibt’s im Deutschen schon länger für jemanden, der anderen etwas ermöglicht oder spendiert. Früher klang das oft nach Mäzen oder Förderer, heute läuft es auch locker im Alltag, etwa für Leute, die Tickets klarmachen, Essen zahlen oder sonst irgendwie den Geldregen anwerfen.
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