Was es bedeutet
Heißt dieses Wohlfühl-Gefühl, wenn alles entspannt, warm und ein bisschen langsamer ist. Kerzen, Decke, gutes Essen, nette Leute, und draußen kann’s ruhig weiter stressen. Kommt von Gemüt, also der inneren Stimmung. Englisch cozy trifft’s nur halb, weil hier auch Geborgenheit und Zusammensein mitschwingen. Man sagt auch gern: Mach’s dir gemütlich. Mehr Wohnzimmer als Wort.
Verwendungsbeispiele
"Draußen schüttet’s, wir hocken in Wollsocken aufm Sofa, Kerzen an, Suppe aufm Herd. Handy weg, nur quatschen, und die Welt bleibt heute mal draußen."
"Kerzen, Decke und Tee, mehr braucht es nicht für die perfekte Gemütlichkeit."
"Heute kein Club, kein Actionfilm, nur Karten auf dem Küchentisch, was Warmes im Topf und maximal Gemütlichkeit."
"Bei Oma ist immer sofort Gemütlichkeit am Start, kaum sitzt du, hast du schon Tee in der Hand und die Schultern fallen runter."
"Lass heute nicht groß rummachen, ich will einfach bisschen Gemütlichkeit, Pasta, Sofa und Leute, bei denen keiner performen muss."
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Woher es kommt
Das Wort ist im Deutschen sauber gewachsen. Es baut auf gemütlich auf, und dahinter steckt das ältere Gemüt, also die innere Stimmung, das Herzige, das seelische Befinden. Gemütlichkeit meint darum mehr als bloß bequem sein. Da schwingt Wärme, Ruhe und ein Gefühl von Zusammensein mit drin.
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