Was es bedeutet
Heißt ganz einfach: Es regnet brutal stark. Nicht so bisschen Nieseltheater, sondern Wasser in Massen, schnurgerade runter, und nach drei Sekunden bist du komplett durch. Die Redewendung klingt leicht oldschool, hat aber genau dadurch Charme und passt immer dann, wenn draußen echter Wolkenbruch abgeht.
Verwendungsbeispiele
"Ey, es regnet Bindfäden, ich war nur kurz am Kiosk und komm zurück wie ein nasser Pudel. Lass uns drinnen versacken."
"Wir wollten grillen, aber es regnet seit Stunden Bindfäden, also gibt es die Würstchen eben aus der Pfanne."
"Nimm den großen Schirm mit, draußen regnet es Bindfäden und der kleine hält keine zwei Minuten durch."
"Alter, es regnet Bindfäden, ich geh sicher nicht zu Fuß heim, da kann ich auch direkt duschen gehen."
"Kaum aus der U-Bahn raus, regnet's Bindfäden und meine Sneaker machen schon Schwimmkurs."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Bei diesem Wetter fällt der Regen so dicht und gerade vom Himmel, dass die Tropfen zu langen Fäden verschmelzen, wie gespannte Bindfäden zwischen Wolke und Boden. Es regnet Bindfäden ist das deutsche Bild für den Wolkenbruch, bei dem man in Sekunden klatschnass wird. Schnüre aus Wasser, so weit das Auge reicht.
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