Was es bedeutet

Bude heißt locker Wohnung, Zuhause oder einfach die eigene kleine Basis. Klingt nach vier Wänden ohne Schickimicki, eher gemütlich, eingelebt und manchmal herrlich chaotisch. Im Ruhrgebiet hört man's besonders oft, aber verstanden wird's fast überall in Deutschland. Je nach Kontext kann Bude auch ein Kiosk, Imbiss oder kleiner Stand sein.

Verwendungsbeispiele

"— Ey, kommste später noch inne Bude, Filmchen gucken? — Safe, ich schnapp noch zwei Pils und bisschen Mett, dann is Feierabend."
"Komm nach der Schicht auf meine Bude, dann machen wir uns ein paar Bier auf."
"Seine Bude ist winzig, aber gemütlich, und es passt immer noch einer mehr rein."
"Ich geh heute nicht mehr raus, ich verkrümel mich einfach in meine Bude und mach die Welt auf leise."
"Nachm Training sind wir noch bei Leon inne Bude versackt, Pizza bestellt und komplett den Abend verchillt."

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Tonfall
Liebevoll Ausgelassen Jugendlich

Woher es kommt

Bude kommt aus dem Deutschen und meinte ursprünglich eine kleine Hütte, Baracke oder einen Verkaufsstand. Daraus hat sich umgangssprachlich die Bedeutung für Wohnung oder Zimmer entwickelt, oft mit bodenständigem Beiklang. Im Ruhrgebiet ist das Wort besonders fest im Alltagsklang verankert.

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