Was es bedeutet
Die Teeküche ist im Büro die kleine Küchen-Ecke, wo Kaffee läuft, die Mikrowelle glüht und der Flurfunk auf Turbo schaltet. Da holt man sich nicht nur Milch für den Kaffee, sondern auch Updates, Trost und den halben Teamroman. Offiziell ist das Pause, in echt oft die heimliche Schaltzentrale vom Laden.
Verwendungsbeispiele
"In der Teeküche klärt sich alles: Erst Haferdrink-Verteilung, dann Flurfunk. Als der Chef reinplatzt, wird schnell gerührt und auf nur kurz Pause gemacht."
"Den heißesten Tratsch erfährst du nicht im Meeting, sondern in der Teeküche beim Kaffeeholen."
"Treffen wir uns kurz in der Teeküche, da redet es sich entspannter als im Großraumbüro."
"Ich geh nur kurz in die Teeküche und komm zehn Minuten später mit Kaffee und drei halben Skandalen zurück."
"Wenn was im Team brodelt, merkst du's zuerst in der Teeküche und erst danach im offiziellen Termin."
Woher es kommt
Das Wort ist ziemlich wörtlich gebaut aus Tee und Küche. Gemeint war ursprünglich die kleine Küche oder Nische im Büro, in der man Wasser heiß macht und Getränke vorbereitet. Der Ausdruck ist im Standarddeutschen ganz normal und geblieben, auch wenn dort heute längst Kaffee, Mittagessen und Bürotratsch mitlaufen.
Editoren dieses Begriffs
Deine Stimme zählt
Echte Straßensprache oder haben wir es übertrieben? Stimm ab.