Was es bedeutet

Der heimliche Schwarm ist die Person, der du nachschaust, ohne dass jemand etwas mitkriegt. Mehr als ein Crush, weniger als ein Geständnis. Du baust dir kleine Geschichten in deinem Kopf, hoffst auf zufällige Begegnungen am Bahnhof und tippst sieben Nachrichten, bis du eine zwei Wörter lange schickst. Klassiker auf jedem Pausenhof, in jedem Büro, auf jedem WG-Flur. Mal ehrlich, jeder hatte schon einen.

Verwendungsbeispiele

"Komm Digga, ich hab seit Monaten einen Schwarm in der Bibliothek und immer wenn er reinkommt vergesse ich plötzlich, wie man liest."
"Der neue Mitschüler war wochenlang der Schwarm der ganzen Klasse."
"Sie traute sich nie, ihren heimlichen Schwarm anzusprechen."
"Ey, seit der Typ aus'm Copyshop mir einmal zugelächelt hat, ist das offiziell mein Schwarm und mein Gehirn macht nur noch Konfettidienst."
"Meine Schwester tut voll locker, aber jedes Mal wenn ihr Schwarm im Gruppenchat schreibt, tippt sie erst einen Roman und löscht dann alles bis auf haha."

Etwas zu sagen?

Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.

Tonfall
Liebevoll Zärtlich Jugendlich

Woher es kommt

Schwarm kommt vom Verb schwärmen. Das hieß früher begeistert reden, ins Träumen geraten oder für jemanden Feuer fangen. Dahinter steckt auch das ältere Bild vom Bienenschwarm, also einer bewegten Menge. Im heutigen Alltag ist ein Schwarm einfach die Person, auf die man steht, oft erst mal heimlich und mit leichtem Herzchaos.

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