Was es bedeutet
Protzigkeit heißt, dass jemand mit Kohle, Marken oder Status so dick aufträgt, dass es schon wieder peinlich wird. Also Bling, laute Karre, Logos groß wie Werbeplakate, Hauptsache alle glotzen. Manche nennen’s Lifestyle, aber oft wirkt’s wie ein Unsicherheits-Pflaster mit Chromrand. Sagt man gern, wenn einer mehr Eindruck machen will als er wirklich hat.
Verwendungsbeispiele
"Kevin dreht vorm Kiosk drei Runden im AMG, Uhr blitzt, Logo schreit. Ich sag nur: Bruder, das ist Protzigkeit, nicht Style."
"Die Protzigkeit von dem Wagen mit den Goldfelgen war kaum zu überbieten."
"Sein Outfit hatte mehr Markenlogos als Stoff, reine Protzigkeit und null Geschmack."
"Klar kann man Geld haben, aber wenn jeder Satz nach Rolex und Tiefgarage riecht, kippt's halt schnell in Protzigkeit."
"Die Bar war eigentlich nice, aber diese ganze Protzigkeit mit Flaschenparade und Dauerblitz hat alles kaputtgemacht."
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Woher es kommt
Protzigkeit ist ein regulär gebildetes deutsches Substantiv zu protzig mit dem Suffix -keit. Dahinter steckt das Verb protzen, also mit Reichtum, Status oder Besitz auffällig angeben. Das Wort meint dann genau diese Eigenschaft oder Art des Auftretens, wenn jemand sichtbar zu viel Glanz nach außen drückt.
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