Was es bedeutet
Pott ist die Kurzform von Kohlenpott und heißt einfach: Ruhrgebiet. Wird benutzt, wenn man seine Ecke zwischen Zechen, Halden und Stadionbier nicht jedes Mal ausschreiben will. Klingt rau, ist aber meist liebevoll, wie ein Kumpelklaps auf die Schulter. Wer sagt ich komm ausm Pott, meint oft auch: bodenständig, direkt, Malocher-Mentalität und ein bisschen Stolz auf die eigene Geschichte. Und ja, Schalke oder Dortmund, Fußball ist hier Dauerprogramm.
Verwendungsbeispiele
"— Sach ma, wo biste eigentlich wech? — Nix wech, ich bin ausm Pott, inne Nähe von Essen. — Ah, da wo’s immer direkt is."
"Ich komm ausm Pott, da sagt man dir die Meinung direkt ins Gesicht und hilft dir trotzdem beim Umzug."
"Im Pott zählt nicht, wie schick du redest, sondern ob du anpackst, wenn's drauf ankommt."
"Bei uns im Pott wird nicht lange geschniegelt, da wird gemacht und danach gibt's noch'n Bierchen drauf."
"Die is zwar nach München gezogen, sagt aber immer noch mit voller Brust, dass se ausm Pott kommt."
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Woher es kommt
Pott ist die gekürzte Form von Kohlenpott. Damit war erst das Revier als Gegend der Kohle und Zechen gemeint. Mit der Zeit blieb einfach Pott übrig, und das wurde zur ganz normalen Selbstbezeichnung fürs Ruhrgebiet. Kurz, kernig und mit ordentlich Heimatgefühl drin.
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