Was es bedeutet
Heißt im Kölschen schlicht Pfirsich, aber mit Augenzwinkern. Plüsch spielt auf die fusselige Schale an, prumm ist die Pflaume, zusammen wird’s die Plüschpflaum fürs Obstregal. Sagt man gern am Büdche oder beim Schnack, wenn man zeigen will: Kölsch kann sogar beim Einkaufen Musik machen und bleibt sofort hängen.
Verwendungsbeispiele
"Am Büdche: Jib mer ens ’ne Plüschprumm. De Verkäufer glotzt. Ich: Pfirsich, Jung. Er laach, packt zwei ein: Kölsch lernt man beim Snacken."
"Am Büdchen hab ich ein Kilo Plüschprumm geholt, herrlich reif und süß."
"Iss die Plüschprumm überm Spülbecken, die tropft wie verrückt."
"Hass de noch Plüschprumm do? Ich will eine, die schon so richtig saftschmatzig is."
"Die Plüschprumm war so reif, die hat mir beim ersten Biss direkt den Hemdsärmel getauft."
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Woher es kommt
Kölsches Wort für den Pfirsich mit Augenzwinkern: Plüsch spielt auf die fusselige, samtige Schale an, und Prumm ist die Pflaume, zusammen wird die Plüschprumm fürs Obstregal. Sagt man gern am Büdchen, wenn man zeigen will, dass Kölsch sogar beim Einkaufen Musik macht.
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