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Was es bedeutet

Ein Geizhals auf Endgegner-Level: jemand, der jeden Pfennig, heute eher Cent, zweimal umdreht und dabei noch am Rand rumknibbelt. Der Pfennig im Wort kommt von der alten Kleinmünze, die Mentalität ist zeitlos. Pfennigfuchser wittern Rabatte wie Tauben Pommes, vergleichen Preise bis die Augen viereckig sind und fahren fürs Schnäppchen quer durchs Kaff. Respekt und Nervfaktor zugleich.

Verwendungsbeispiele

"Der fährt drei Orte weiter zur Billigtanke, weil’s da einen Cent günstiger ist. Am Ende ballert er mehr Sprit weg als er spart, Hauptsache Minister-Feeling."
"Der größte Pfennigfuchser im Büro vergleicht drei Wochen lang Angebote, bevor er einen Kugelschreiber kauft."
"Sei kein Pfennigfuchser und gönn dir mal das gute Brot, die zwanzig Cent bringen dich auch nicht um."
"Mein Onkel ist so ein Pfennigfuchser, der schneidet den Gutscheincode aus und diskutiert dann noch wegen 50 Cent Versand."
"Typischer Pfennigfuchser-Move: erst alle zum Essen mitziehen und dann beim Rechnen den einen extra Schluck Spezi nicht bezahlen wollen."
Tonfall
Witzig Abwertend
Wo man es sagt

Woher es kommt

Pfennigfuchser ist schon länger im Deutschen unterwegs und meint einen Menschen, der selbst bei Kleinstbeträgen verkrampft spart. Der Pfennig war früher die kleinste Münzeinheit. Der zweite Teil hängt an älteren Verwendungen von fuchsen im Sinn von knauserig rechnen und kleinlich aufs Geld schauen. Das Wortbild hat sich bis heute locker gehalten.

Andere Arten, es zu sagen

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