Was es bedeutet
Pantoffelkino ist der gemütliche Kinoabend zu Hause, ohne Ticket und ohne Gedränge. Du lümmelst in Schlappen auf der Couch, Decke bis zur Nase, Snacks griffbereit, und die Glotze läuft, Stream, Film oder Trash, egal. Oft aus Bequemlichkeit, Sparfuchs-Laune oder weil draußen Schmuddelwetter herrscht. Bonus: Pause-Taste und Klo ist gleich um die Ecke.
Verwendungsbeispiele
"Er fragt: Kino heute? Ich: Lass stecken, Pantoffelkino. Jogger an, Decke drüber, Chips auf den Bauch, Netflix an und Popcorn wird halt aus der Tüte."
"Heute geh ich nirgendwo mehr hin, wir machen Pantoffelkino. Pizza bestellen, Licht runter, fertig ist der Feierabendfilm."
"Draußen schüttet's seit Stunden, also kein echtes Kino. Pantoffelkino regelt, mit Chipskrümeln auf der Decke und Pause, wenn der Tee nachgeladen werden muss."
"Heute wird nicht mehr groß kulturisiert, heute gibt's Pantoffelkino. Hoodie an, Lieferdienst klingelt, dann versacken wir würdevoll auf der Couch."
"Warum 15 Euro fürs Kino blechen, wenn Pantoffelkino auch komplett abliefert? Zuhause kannst du pausieren, platt daliegen und keiner raschelt dir ins Ohr."
Etwas zu sagen?
Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.
Woher es kommt
Das Wort ist ein glasklarer Alltagsmix aus Pantoffel und Kino. Gemeint ist der Filmabend zu Hause statt im Kinosaal, also Sofa statt Sitzreihe und Hausschuhe statt Ausgehprogramm. Im Deutschen ist der Ausdruck seit den späten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts fest im Umlauf und lebt genau von diesem gemütlichen Wohnzimmerbild.
Editoren dieses Begriffs
Deine Stimme zählt
Echte Straßensprache oder haben wir es übertrieben? Stimm ab.