Was es bedeutet
Heißt: absolut keine Lust, wirklich auf gar nichts. Das ist die extra abgewunkene Version von kein Bock. Klingt oft jugendlich, trotzig oder ironisch und war vor allem in den Achtzigern auch ein Label für diese Alles-egal-Stimmung.
Verwendungsbeispiele
"Null Bock auf Hausaufgaben, null Bock auf Aufräumen, am liebsten würde ich heute gar nichts machen."
"Heute hab ich null Bock auf die Sitzung, am liebsten würde ich absagen."
"Die ganze Klasse hatte null Bock, keiner wollte mitmachen."
"Ich hab null Bock, jetzt noch in die Uni zu gurken, ich bleib einfach daheim."
"Alle schon voll im Partyfilm und ich heute nur so: null Bock, ehrlich."
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Woher es kommt
Die Wendung baut auf Bock haben auf. Bock im Sinn von Lust geht wahrscheinlich über Rotwelsch auf ein Wort für Hunger oder Appetit zurück. Mit Null davor wird daraus die komplette Verweigerung. In den 1980ern wurde Null Bock in Deutschland dann zum festen Schlagwort der Jugendkultur.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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