Stimmen von der Straße

Was es bedeutet

Kurz gesagt: nicht böse gemeint. Das ist der kleine Airbag vor Kritik, damit’s nicht direkt knallt. Du sagst es, wenn du ehrlich sein willst, aber ohne Stress, oft mit einem leicht frechen Grinsen. Funktioniert im Chat, im echten Leben und überall da, wo man erst piekst und dann sagt: war lieb gemeint.

Verwendungsbeispiele

"No front, aber wenn du noch einmal so laut kaust, fühl ich mich wie im Kino neben einem Bagger."
"No front, aber dein Referat war ein bisschen zu lang, beim nächsten Mal kürzer wird besser."
"No front, Bruder, das Outfit ist mutig, ich hätte mich das nie getraut."
"No front, aber du kommst jedes Mal zu spät und tust dann so, als wär die Uhr schuld."
"No front, Schwester, dein Musikgeschmack ist heute wieder komplett auf Abrissbirne."

Etwas zu sagen?

Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.

Tonfall
Liebevoll Frech Jugendlich

Woher es kommt

Das kommt direkt aus dem Englischen, genauer aus dem afroamerikanischen und urbanen US-Slang. Mit no front oder auch no offense wird angekündigt, dass gleich was Ehrliches oder leicht Freches kommt, aber eben nicht als persönlicher Angriff gemeint ist. Im Deutschen läuft der Ausdruck vor allem in Jugend- und Internetsprache mit.

Andere Arten, es zu sagen

Editoren dieses Begriffs

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