Was es bedeutet
Schweizerdeutsches Dankeschön mit extra Herz drin. Merci kommt aus dem Französischen, vilmal ist Mundart für vielmals. Zusammen klingt das null steif und null geschniegelt, sondern einfach warm, nah und ganz alltäglich. Sagt man im Laden, unter Freunden, in der Familie oder auch höflich zu Fremden. Genau so ein Dank, der direkt sitzt.
Verwendungsbeispiele
"Merci vilmal fürs Hälfe mit em Umzug, ihr si d'Beste — i lad euch morn zum Znacht ii als Danksage."
"Merci vilmal für die Hilfe beim Umzug, ohne dich hätt ich's nie geschafft."
"Sie hat mir den Platz freigehalten, merci vilmal, sag ich da nur."
"Merci vilmal fürs Mitbringe, das hät de Abig grad no chli schöner gmacht."
"Ah mega lieb, merci vilmal, ich ha würkli nöd demit grechnet."
Woher es kommt
Die Wendung ist in der Deutschschweiz ganz normal gewachsen aus dem französischen merci und dem mundartlichen vilmal, also vielmals. Das spiegelt den Schweizer Sprachmix ziemlich schön, vor allem den Einfluss der Romandie auf den Alltag. Darum wirkt merci vilmal zugleich höflich, herzlich und sehr schweizerisch.
Dieser Ausdruck erscheint auch in