Was es bedeutet
Dieses fiese Kribbeln kurz vorm Auftritt, Referat oder wenn du plötzlich im Mittelpunkt stehst. Puls auf Anschlag, trockener Mund, Hände schwitzen, Kopf will kurz abtauchen. Der Name kommt vom Bühnenlicht, als würdest du unter den Lampen gleich Fieber kriegen. Ist kein Makel, eher ein Zeichen, dass dir die Sache nicht egal ist. Profis haben’s auch.
Verwendungsbeispiele
"Ich: Ich hab Lampenfieber. Kumpel: Vor wie vielen Leuten? Ich: Zehn. Kumpel: Pff, lächerlich. Ich: Zehn Stück, die gucken wie ein Mathe-Test."
"Vor dem Vorstellungsgespräch hatte ich so ein Lampenfieber, dass mir fast schlecht wurde."
"Kurz vor dem Auftritt packte ihn das Lampenfieber, aber sobald er sang, war alles wie weggeblasen."
"Fünf Minuten vor der Präsentation hatte ich so hart Lampenfieber, dass sogar meine Wasserflasche nervös aussah."
"Lampenfieber ist mies, aber sobald ich den ersten Satz rausgehauen hab, war der Spuk fast weg."
Etwas zu sagen?
Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.
Woher es kommt
Seit dem 19. Jahrhundert ist Lampenfieber im Deutschen belegt, zuerst im Theatermilieu. Gemeint war die nervöse Aufregung direkt vorm Auftritt unter den heißen Bühnenlampen. Aus Lampe und Fieber wurde dann dieses starke Bild für Herzrasen, Zittern und Kopfchaos, wenn gleich der große Moment anklopft.
Andere Arten, es zu sagen
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