Was es bedeutet
Hömma ist Ruhrpott pur und heißt einfach so viel wie hör mal. Das wirfst du vorne dran, wenn jetzt mal kurz aufgepasst werden soll, egal ob wegen ner Ansage, ner Bitte oder frischem Kioskgetratsch. Je nach Ton kann das kumpelig, genervt oder auch leicht auf Krawall gebügelt klingen. Wer Hömma hört, weiß sofort, jetzt kommt wat.
Verwendungsbeispiele
"— Hömma, hasse gesehen, der Nachbar parkt wieder quer aufm Gehweg. — Dat is doch nich sein Ernst. — Komm, wir sagen ihm dat jetzt ma freundlich."
"Hömma, kannze mir mal eben die Bohrmaschine leihen, dat dauert nur kurz."
"Hömma, hasse schon gehört, wat bei den Nachbarn los war?"
"Hömma, wat stehsse denn hier so verloren rum, komm mit aufn Bolzplatz."
"Hömma, wenn du dat letzte Stück Pizza nimmst, dann sach wenigstens vorher Bescheid."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Hömma ist eine zusammengezogene Ruhrpottform von hör mal. Aus dem Standarddeutschen wurde im Alltagsklang erst was Kürzeres und Direktes, das man schnell vor eine Ansage packt. Genau diese Verdichtung ist typisch für die gesprochene Sprache im Revier, wo Wörter gern auf Kante getragen werden.
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