Was es bedeutet
Heia machen heißt ins Bett gehen, und zwar mit Kuscheldecken-Energie. Das Wort kommt aus der Kindersprache, funktioniert aber auch bei Erwachsenen wunderbar, besonders wenn der Abend zäh wird und die Augen schon ihre eigenen Pläne machen. Klingt süß, ist aber oft knallharte Ansage: jetzt ist Schluss mit Serie gucken und Diskussion. Wer Heia macht, ist offiziell raus aus dem Tag.
Verwendungsbeispiele
"Ey Digga, ich mach jetzt Heia, der Wecker klingelt in sechs Stunden und ich will morgen früh nicht wie ein Zombie durch die Fußgängerzone schlurfen."
"So, Zaehne putzen und ab ins Bett, jetzt wird heia gemacht."
"Ich bin todmuede, ich geh jetzt heia machen."
"Ich mach jetzt echt Heia, mein Kopf hat schon Feierabend angemeldet."
"Komm, Handy weg, wir machen jetzt Heia, morgen früh diskutiert sich das Drama auch noch."
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Woher es kommt
Heia ist ein altes kindliches Schlafwort und hängt mit dem Wiegenliedruf eia popeia zusammen. Darum heißt Heia machen schlicht schlafen gehen oder ins Bett müssen, nur eben in einer liebevollen Babysprache-Variante, die man vor allem bei kleinen Kindern sagt, manchmal aber auch ironisch unter Erwachsenen.
Andere Arten, es zu sagen
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