Was es bedeutet
Eigentlich ein kleiner Singvogel, ist der Hänfling im Alltag der schmächtige, dünne Mensch, dem man kaum Kraft zutraut. Ein zarter Kerl, mehr Knochen als Muskeln, der beim Kistenschleppen schnell schlappmacht. Das Wort ist alt und leicht spöttisch, aber selten richtig gemein, eher ein kopfschüttelndes na, du Hänfling.
Verwendungsbeispiele
"Du willst den schweren Schrank allein tragen, du Hänfling? Warte, ich helf dir, bevor du dir was verhebst."
"Als Jugendlicher war er ein richtiger Hänfling, heute steht er voll im Saft."
"So ein Hänfling hebt den schweren Kasten nie alleine hoch."
"Neben dem Türsteher wirkt der Typ echt wie ein Hänfling, aber große Klappe hat er trotzdem."
"Lass den Hänfling mal die Getränkekisten tragen, dann sehen wir gleich, wie schnell ihm die Puste ausgeht."
Woher es kommt
Hänfling ist ursprünglich der Name des kleinen Finkenvogels Hänfling. Daraus wurde schon früh ein übertragener Rufname für einen schmächtigen Menschen. Die Bildidee ist ziemlich klar: klein, leicht, zart gebaut. Das Wort klingt altmodisch und leicht spöttisch, meistens aber eher neckend als richtig böse.
Andere Arten, es zu sagen
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