Was es bedeutet
Grummeln ist dieses tiefe, dumpfe Vor-sich-hin-Rumoren. Das kann ein Mensch sein, der mies drauf in den Bart brabbelt, ein Magen mit Hungerdrama im Untergrund oder ein Gewitter, das schon mal akustisch die Muskeln anspannt. Es klingt nie nach voller Explosion, eher nach grolligem Anlauf im Keller der Geräusche.
Verwendungsbeispiele
"Das ganze Meeting über hat er nur gegrummelt, statt einmal klar zu sagen, was ihm gegen den Strich geht."
"Kaum wird es dunkel, grummelt es überm Berg, und alle packen hastig die Picknickdecke zusammen."
"Statt klar zu sagen, was ihn stört, grummelt er den ganzen Abend vor sich hin und schiebt die Tasse hin und her."
"Seit einer Stunde grummelt mein Magen so hart, der macht schon eigenes Radioprogramm."
"Der Nachbar hat erst leise vor sich hingrummelt und fünf Minuten später stand das halbe Treppenhaus unter Gewitterstimmung."
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Woher es kommt
Grummeln ist ein altes lautmalerisches deutsches Verb. Es gehört zur Wortfamilie von brummen und grollen und bildet genau dieses dumpfe, tiefe Rumoren klanglich nach. Das Wort ist im Deutschen schon lange belegt und wird nicht nur für schlecht gelaunte Leute benutzt, sondern auch für Magen und Wetter.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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