Stimmen von der Straße

Marcel · Deutschland
"Ganz großes Kino. Sehr beeindruckend oder sehr peinlich, je nach Tonfall. Beispiel, ich verschütte meinen Kaffee vor allen Leuten und rutsche fast aus. Ganz großes Kino. Alle haben gelacht. Ich inklusive."

Was es bedeutet

Beschreibt eine Szene, die sich anfühlt wie im Film, entweder richtig beeindruckend oder maximal peinlich, je nach Tonfall. Oft ironisch für Patzer mit Publikum, manchmal auch echtes Lob für einen starken Auftritt. Kurz: Drama, Show, Spotlight, und alle haben was zu gucken.

Verwendungsbeispiele

"Ich verschütte den Kaffee vor allen und rutsch fast aus, ganz großes Kino, alle lachen, ich inklusive"
"Sein Auftritt auf der Bühne war ganz großes Kino, alle standen am Ende auf."
"Erst stolpert er, dann fällt die Torte um, ganz großes Kino vor versammelter Mannschaft."
"Na super, erst geht das Mikro nicht und dann schmeißt er auch noch den Einsatz weg. Ganz großes Kino."
"Wie sie da reinkam und den Laden komplett übernommen hat, war schon ganz großes Kino."

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Tonfall
Ironisch Übertrieben

Woher es kommt

Spielt mit dem Kino als Ort der großen Bilder und Dramen. Ganz großes Kino ist eine Szene wie auf der Leinwand, mal echt beeindruckend, mal maximal peinlich, immer mit Publikum und Effekt. Lob und Spott liegen je nach Ton nah beieinander.

Andere Arten, es zu sagen

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