Was es bedeutet
Ein Fettnäpfchen ist der klassische soziale Ausrutscher: Du sagst oder machst was, willst eigentlich nett sein, und zack, peinlich wie ein Kaugummi unterm Schuh. Meist hört man’s als Redewendung „ins Fettnäpfchen treten“, weil man sich das wie ein kleines Schälchen Fett vorstellt, in das man blind reinlatscht. Passiert schneller als man denkt.
Verwendungsbeispiele
"Ich so: Und, wann kommt die Hochzeit? Sie: Welche Hochzeit? Wir trennen uns grad. Ich: Ah ja, direkt mit Anlauf ins Fettnäpfchen."
"Ich bin voll ins Fettnäpfchen getreten und hab nach dem Baby gefragt, dabei war sie gar nicht schwanger."
"Er wollte locker sein und hat beim neuen Kollegen gefragt, ob der Praktikant auch noch kommt. Tja, das war der Abteilungsleiter. Schön ins Fettnäpfchen gedengelt."
"Auf der Familienfeier hab ich ihrer Schwester zum Baby gratuliert. War kein Baby, war einfach nur ein verderbtes Timing von mir. Komplett ins Fettnäpfchen."
"Ich hab ihren neuen Freund gesehen und meinte noch so: Ach krass, ihr seid also wieder zusammen. War ihr Bruder. Voll ins Fettnäpfchen."
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Woher es kommt
Die Redewendung ist im Deutschen schon länger belegt und hängt mit echten Fettnäpfchen in alten Haushalten zusammen. Solche kleinen Schalen standen oft greifbar rum, etwa für Schuh- oder Lederpflege. Wer da unachtsam reintrat, hat eine schöne Sauerei veranstaltet. Daraus wurde dann das Bild für den peinlichen sozialen Fehltritt.
Andere Arten, es zu sagen
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