Was es bedeutet

Astrein heißt: top, sauber, ohne Fehler, einfach wie aus’m Ei gepellt. Sagt man für ein Outfit, ’ne Aktion oder ’nen Plan, wenn wirklich nix wackelt. Kommt aus der Holzarbeit: astfreies Holz galt als besonders rein und hochwertig. Wird als ehrliches Lob genutzt, kann aber auch ironisch klingen, wenn’s gerade gar nicht läuft.

Verwendungsbeispiele

"Gestern die Präsentation abgeliefert, alles lief glatt, sogar der Chef hat gelächelt. Astrein, meinte er, und ich konnt’s selbst kaum glauben."
"Der Gebrauchtwagen läuft astrein, kein Kratzer, kein Mucks, der Vorbesitzer hat ihn echt gepflegt."
"Dein Plan ist astrein, da gibt’s nichts dran zu meckern, so ziehen wir das durch."
"Die Jacke sitzt astrein, Bruder, nicht zu viel, nicht zu wenig, einfach komplett rund."
"Eigentlich sollte der Abend völlig astrein werden, und dann steht die halbe Crew vor dem falschen Club."

Etwas zu sagen?

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Tonfall
Ironisch Bewundernd Ausgelassen

Woher es kommt

Astrein kommt tatsächlich aus der Holz- und Handwerkssprache. Gemeint war zuerst astreines Holz, also Holz ohne Äste oder Astlöcher, sauber, glatt und hochwertig. Von da aus hat sich das Wort in die Alltagssprache geschoben und steht heute für alles, was makellos, richtig gut oder komplett sauber abgeliefert ist.

Andere Arten, es zu sagen

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