Was es bedeutet
Bedeutet, jemanden heftig zurechtzuweisen und dabei richtig kleinzumachen, oft vor anderen. Wer so zur Schnecke gemacht wird, fühlt sich danach winzig und schiebt sich lieber langsam aus der Situation. Das Schneckenbild passt, weil man sich am liebsten ins Häuschen zurückziehen würde. Wird gern benutzt, wenn Chefs, Lehrer oder Eltern eine Standpauke mit Extra-Lautstärke verteilen.
Verwendungsbeispiele
"Der Lehrer hat mich nach der Mathearbeit vor der Klasse zur Schnecke gemacht, und ich stand da wie ein nasser Sack."
"Der Chef hat ihn vor allen zur Schnecke gemacht, das war richtig unangenehm."
"Komm zu spät, dann macht dich die Trainerin zur Schnecke."
Woher es kommt
Das Bild ist die Schnecke, die sich bei der kleinsten Berührung ganz klein in ihr Haus zurückzieht. Jemanden zur Schnecke machen heißt, ihn so zusammenzustauchen und runterzuputzen, dass er sich am liebsten genauso klein machen und verkriechen würde. Eine ordentliche Standpauke, nach der der andere ganz kleinlaut dasteht.
Andere Arten, es zu sagen
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