Was es bedeutet
Bezeichnet jemanden, der sich vom Leben nicht dauerhaft plattmachen lässt: hinfallen, schütteln, weitermachen. Wie das Spielzeug, das man anstupst und das immer wieder hochwippt. Meist als Kompliment gemeint, mit Respekt, manchmal leicht ironisch, weil da auch Sturheit und Trotz drinstecken. Passt auf Leute, die nach Pleiten, Pech und Pannen trotzdem weitergrinsen.
Verwendungsbeispiele
"Erst Kündigung, dann Fahrrad geklaut, dann Ärger mit dem Amt, und trotzdem steht sie montags geschniegelt da und sagt: Wird schon, wir packen’s an."
"Nach drei gescheiterten Firmen gründet er schon wieder eine, ein echtes Stehaufmännchen."
"Sie ist ein Stehaufmännchen, egal wie hart das Leben zuschlägt, sie rappelt sich immer auf."
Woher es kommt
Das Stehaufmännchen ist eigentlich die kleine Spielfigur mit dem rundlichen, beschwerten Boden, die sich nicht umwerfen lässt: man drückt sie um, und sofort schnellt sie wieder hoch. Übertragen meint es einen Menschen, der nach jedem Rückschlag wieder aufsteht, sich von Niederlagen nicht unterkriegen lässt und immer wieder auf die Beine kommt. Pures Sinnbild der Widerstandskraft.
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