Was es bedeutet
Eine Sparbüchse ist das Ding, wo Kleingeld, Scheine oder das letzte Raschelrestgeld reinwandern, damit man sich bisschen was zurücklegt. Oft ist das ein Sparschwein, manchmal nur eine Dose oder kleine Kasse. Klingt niedlich, ist aber echtes Anfänger-Finanzkino: Münzen rein, einmal schütteln, kurz reich fühlen.
Verwendungsbeispiele
"In meiner Sparbüchse sind locker 47 Euro. – In Münzen? – Nur Centstücke. – Alter, das Ding wiegt mehr als dein Rucksack nach der Schule."
"Meine Tochter hat ihre Sparbüchse in Schweineform vom Geburtstag der Patin in München-Schwabing zerschlagen, drei Jahre Münzen und Scheine sind herausgefallen, und sie hat sich davon die Konzerttickets für Coldplay in der Olympiahalle gekauft."
"Mein Vater hatte als Kind in der Volksschule von Burghausen an der Salzach eine Sparbüchse aus Blech mit einem Bild vom Lebkuchenherz, und die hat er bis heute auf dem Wohnzimmerschrank stehen, leer und unzerstört seit nunmehr siebenundsechzig Jahren."
"Ich hab meine Sparbüchse geplündert und hatte am Ende 23 Euro in Kupfer. Der Bäcker hat mich angeguckt, als würd ich mit Piratenschatz zahlen."
"Lass mal nicht so tun, als wärst du broke. Bei dir steht safe noch irgendwo eine Sparbüchse rum, die auf Notfall-Döner wartet."
Woher es kommt
Sparbüchse ist ein altes deutsches Kompositum aus sparen und Büchse. Büchse meinte schon lange einfach einen kleinen Behälter oder eine Dose. Daraus wurde ganz bodenständig das Wort für den Geldbehälter, in den man Münzen oder kleine Scheine wirft, oft als Sparschwein, Dose oder Minikasse.
Dieser Ausdruck erscheint auch in