Was es bedeutet
Ein Buch, das man gemütlich verschlingt, meistens ein dicker Roman, den man nicht mehr weglegen kann. Schmökern heißt genüsslich lesen, und der Schmöker ist das Buch dazu. Kein Fachbuch, kein Lehrbuch, sondern das gute alte Lesefutter fürs Sofa. Perfekt für Regentage, Urlaub oder wenn man mal wieder so tut, als hätte man keine Termine.
Verwendungsbeispiele
"Ich hab mir einen fetten Schmöker für den Urlaub eingepackt, achthundert Seiten. Der Koffer ist schwer, aber am Pool brauch ich Lesestoff für zwei Wochen."
"Ich hab den ganzen Sonntag mit einem dicken Schmöker auf dem Balkon verbracht, herrlich war das."
"Für den Strandurlaub brauch ich noch einen richtigen Schmöker, am liebsten was Spannendes mit fünfhundert Seiten."
"Ich wollte nur kurz reinlesen und zack, um zwei Uhr nachts hing ich immer noch in dem Schmöker fest."
"Nimm den Schmöker mit in die Bahn, dann merkst du nicht mal, wenn du drei Stationen zu weit fährst."
Woher es kommt
Schmöker hängt mit dem Verb schmökern zusammen, also gemütlich und mit Genuss lesen. Das Wort ist im Deutschen schon länger unterwegs und meint besonders gern einen dicken, fesselnden Roman oder allgemein Lesestoff, in dem man sich festliest. Es klingt ein bisschen altwarm, aber genau das macht den Charme aus.
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