Stimmen von der Straße
"Krokodü klingt nach Tierpark, ist aber das kleine Essiggurkerl zum Würstel. Das Wort kommt aus dem Französischen. Kein Scherz. Also wenn der Würstelstandfachverkäufer fragt, mit einem Krokodü, dann sag nicht nein, sondern schick es dir nach Hause. Beispiel: Eitrige, Bugl, Krokodü, das ist die heilige Dreifaltigkeit oder kränker."
Was es bedeutet
Krokodü ist beim Wiener Würstelstand das kleine Essiggurkerl zum Würschtl, kurz, frech, knackig. Klingt nach Tierpark, landet aber im Mund und macht sofort alles frischer. Manche sagen, das Wort hab einen französischen Touch, weil’s so elegant daherkommt. Fakt ist: ohne Krokodü fehlt ein Teil vom Standl-Ritual.
Verwendungsbeispiele
"Eitrige, Bugl und a Krokodü, bitte. I beiß ins Gurkerl, schnalz kurz, und plötzlich is der ganze Abend wieder in Ordnung."
"Zur Eitrigen bitte noch ein Krokodü und ein Buckerl Brot dazu."
"Ohne Krokodü schmeckt mir die Wurst am Stand einfach nicht, das gehört dazu."
"Gib ma zur Käsekrainer no a Krokodü, sonst fehlt ja der ganze Gurkerl-Kick."
"Des Krokodü is zwar winzig, aber ohne das wirkt die ganze Bestellung irgendwie nackert."
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Woher es kommt
Am Wiener Würstelstand ist das Krokodü das kleine Essiggurkerl zur Wurst. Der Name klingt nach Krokodil, ist aber nur das grüne, knackige Gurkerl, das frech neben dem Senf liegt.
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