Was es bedeutet
Heißt: nicht schüchtern rumnibbeln, sondern ordentlich zulangen oder mit anpacken. Sagt man oft am Tisch, wenn du dir ruhig einen satten Teller machen sollst statt bloß höflich Deko zu betreiben. Geht aber auch beim Arbeiten: Jetzt wird richtig zugepackt, ohne Gejammer und ohne Samthandschuhe.
Verwendungsbeispiele
"Beim Grillen hält Opa die Schüssel hin: Na, kräftig reinlangen. Du nimmst zwei Würstchen, da landet schon der dritte Klops auf deinem Teller."
"Beim Grillen am Samstagnachmittag im Garten der Großeltern der Reihenhaussiedlung in Hannover-Linden hält Opa der zweiten Reihe der Wohnzimmertürschwelle die Schüssel mit den hausgemachten Bratkartoffeln der Bratpfanne der Küche hin und sagt mit dem typischen Tonfall der Großeltern Generation na junge, kräftig reinlangen, du nimmst zwei Würstchen der Bratwurstlieferung der Metzgerei der Marktstraße, und da landet schon der dritte Frikadellenklops der Tante Hilde aus Bremen auf deinem überfüllten Teller des Mittagstischs."
"Buffet ist eröffnet, also kräftig reinlangen, nach Mitternacht fragt keiner mehr nach kleiner Portion."
"Beim Umzug stand erst alles dumm im Hausflur, dann meinte Kalle nur: So, jetzt mal kräftig reinlangen, die Waschmaschine läuft nicht von allein hoch."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Setzt sich zusammen aus kräftig und reinlangen, also ohne Zögern zugreifen. Kräftig reinlangen heißt herzhaft zulangen, am Esstisch ordentlich auf den Teller laden oder beim Anpacken richtig mit zufassen.
Andere Arten, es zu sagen
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