Was es bedeutet
Jemanden auf den Arm nehmen heißt, ihn freundlich aufzuziehen und zum Scherz an der Nase herumzuführen, ohne ihn ernsthaft zu verletzen. Das Bild stammt vom kleinen Kind, das man hochnimmt und das man nicht ganz für voll nimmt: wer auf den Arm genommen wird, ist Zielscheibe eines harmlosen Streichs. Sanfter und gutmütiger als verarschen, eher Neckerei als Betrug.
Verwendungsbeispiele
"Glaub ihm kein Wort, der will dich doch nur auf den Arm nehmen."
"Nimm mich nicht auf den Arm, das kann doch gar nicht stimmen."
"Im ersten Moment habe ich es geglaubt, dabei wollte sie mich nur auf den Arm nehmen."
"Jetzt mal ehrlich, nimmst du mich grad auf den Arm oder ist das dein voller Ernst?"
"Er hat erst stocksteif geguckt und dann gegrinst, da war klar: Die wollten mich nur auf den Arm nehmen."
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Woher es kommt
Die Wendung ist seit dem 19. Jahrhundert belegt. Gemeint ist nicht ein echter Betrug, sondern das scherzhafte Behandeln von jemandem wie ein Kind, das man auf den Arm hebt und dabei ein bisschen herumalbert. Daraus hat sich die heutige Bedeutung entwickelt: jemanden necken, foppen oder veräppeln, ohne dass es richtig böse kippt.
Andere Arten, es zu sagen
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