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Was es bedeutet

Jemanden bemuttern heißt, sich um ihn zu kümmern wie eine Glucke, ihn umsorgen, ermahnen und beschützen, als wäre man seine Mutter, auch wenn er das gar nicht braucht. Es ist gut gemeint, kann aber schnell aufdringlich werden, wenn der andere längst erwachsen ist und ständig hört, er solle sich warm anziehen und ordentlich essen.

Verwendungsbeispiele

"Die älteste Schwester bemuttert die ganze Familie, niemand darf ohne Schal aus dem Haus."
"Meine große Schwester bemuttert mich immer noch, ruft an, ob ich auch einen Schal anhabe."
"Hör auf, die neuen Kollegen zu bemuttern, die finden den Drucker auch ohne dich."
"Hör auf, deinen großen Bruder zu bemuttern, der kommt schon allein klar."
"Seit ich einmal gehustet hab, bemuttert mich mein Mitbewohner komplett und stellt mir dauernd Tee vor die Tür."
Tonfall
Liebevoll Ironisch Witzig
Wo man es sagt

Woher es kommt

"Bemuttern" ist im Deutschen regulär aus "Mutter" mit dem Präfix "be-" gebildet. Das Verb ist seit Längerem belegt und meint, jemanden mütterlich zu umsorgen, zu verhätscheln oder auch leicht zu bevormunden. Die Wortbildung ist glasklar und kein spezieller Regionalimport, sondern ganz normales Deutsch.

Andere Arten, es zu sagen

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