Was es bedeutet

Jemanden bemuttern heißt, sich um ihn zu kümmern wie eine Glucke, ihn umsorgen, ermahnen und beschützen, als wäre man seine Mutter, auch wenn er das gar nicht braucht. Es ist gut gemeint, kann aber schnell aufdringlich werden, wenn der andere längst erwachsen ist und ständig hört, er solle sich warm anziehen und ordentlich essen.

Verwendungsbeispiele

"Die älteste Schwester bemuttert die ganze Familie, niemand darf ohne Schal aus dem Haus."
"Meine große Schwester bemuttert mich immer noch, ruft an, ob ich auch einen Schal anhabe."
"Hör auf, die neuen Kollegen zu bemuttern, die finden den Drucker auch ohne dich."
"Hör auf, deinen großen Bruder zu bemuttern, der kommt schon allein klar."
Tonfall
Liebevoll Witzig
Wo man es sagt

Woher es kommt

Steckt die Mutter drin: bemuttern heißt, sich um jemanden zu kümmern, wie es die Mutter tut, mit Decke, warmer Suppe und gut gemeinten Ermahnungen. Das be- macht aus der Mutter ein Tun, das man auch dem aufdrängt, der längst keine mehr braucht.

Andere Arten, es zu sagen

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